US-Studie belegt, wie leicht sich das Erinnerungsvermögen in die Irre führen lässt
Washington/USA/Irvine - Wie leicht sich unser Gedächtnis in die Irre führen lässt, ist bereits mehrfach mit Untersuchungen belegt worden. Nun haben US-Wissenschafter in einer aktuellen Studie nachgewiesen, dass auch Menschen mit außergewöhnlich gutem Erinnerungsvermögen auf Gedächtnis-verfälschende Tricks herein fallen. Schon geringfügige Suggestionen reichen aus, um die Erinnerungen durcheinander zubringen, berichtet eine Forschergruppe um Lawrence Patihis von der Universität von Kalifornien im Fachjournal "Proceedings" der US-Akademie der Wissenschaften ("PNAS"). (Weiter hier.)
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Dienstag, 19. November 2013
Mittwoch, 31. Juli 2013
Falschaussage ohne Absicht - Manipulierte Erinnerung
Wenn Augenzeugenberichte nicht der Wahrheit entsprechen, ist eine falsche Verknüpfung im Gehirn schuld
Unschuldig verurteilt wegen falscher Aussagen eines Augenzeugen – für solche Justiz-Dramen gibt es viele Beispiele. In manchen Fällen zeigten neue Beweise erst Jahre nach der Verurteilung, dass der angebliche Verbrecher gar nicht am Tatort war. Doch der Augenzeuge muss kein Lügner gewesen sein: Er kann sich aufgrund von falschen Erinnerungen völlig sicher gewesen sein. Nun sind Forscher der Erklärung dieses Phänomens näher gekommen: Sie konnten Mäusen die falschen Erinnerungen "einpflanzen". (Weiterlesen ...)
US-Forscher versuchen zu klären, weshalb unsere Erinnerungen manchmal so unzuverlässig sind. Bereits in einer vergangenen Studie zeigten sie, dass Angsterinnerungen wieder wachgerufen werden können. Nun schafften sie es sogar, Mäusen falsche Erinnerungen einzupflanzen.
Unsere Erinnerung spielt uns ab und an einen Streich und wir erinnern uns an Ereignisse, die so tatsächlich nie passiert sind. Fatalerweise zeigt sich dieses Phänomen oft im Zusammenhang mit Zeugenaussagen in Strafprozessen. In den USA wurden beispielsweise fast drei Viertel der ersten 250 durch DNA-Tests entlasteten Verdächtigen Opfer falscher Augenzeugenaussagen.
(Kategorie: Hirnforschung Erstellt am 26.07.2013. / Weiterlesen ....)
Unschuldig verurteilt wegen falscher Aussagen eines Augenzeugen – für solche Justiz-Dramen gibt es viele Beispiele. In manchen Fällen zeigten neue Beweise erst Jahre nach der Verurteilung, dass der angebliche Verbrecher gar nicht am Tatort war. Doch der Augenzeuge muss kein Lügner gewesen sein: Er kann sich aufgrund von falschen Erinnerungen völlig sicher gewesen sein. Nun sind Forscher der Erklärung dieses Phänomens näher gekommen: Sie konnten Mäusen die falschen Erinnerungen "einpflanzen". (Weiterlesen ...)
Manipulierte Erinnerung
US-Forscher versuchen zu klären, weshalb unsere Erinnerungen manchmal so unzuverlässig sind. Bereits in einer vergangenen Studie zeigten sie, dass Angsterinnerungen wieder wachgerufen werden können. Nun schafften sie es sogar, Mäusen falsche Erinnerungen einzupflanzen.
Unsere Erinnerung spielt uns ab und an einen Streich und wir erinnern uns an Ereignisse, die so tatsächlich nie passiert sind. Fatalerweise zeigt sich dieses Phänomen oft im Zusammenhang mit Zeugenaussagen in Strafprozessen. In den USA wurden beispielsweise fast drei Viertel der ersten 250 durch DNA-Tests entlasteten Verdächtigen Opfer falscher Augenzeugenaussagen.
(Kategorie: Hirnforschung Erstellt am 26.07.2013. / Weiterlesen ....)
Montag, 14. Januar 2013
Wie sich das Gehirn auf Erfolg trainieren lässt
Je intensiver und
"richtiger" man lernt oder trainiert, desto dichter baut sich die
Myelinschicht auf und desto schneller und präziser werden unsere
Bewegungen und Gedanken. Richtig lernen, das heißt nicht nur, stur
bereits Bekanntes zu pauken, sondern die eigenen Wissens- und
Könnensgrenzen immer wieder zu überschreiten. Das bedeutet zwangsläufig
Scheitern, erzwingt Wiederholung und führt so zu ständiger Verbesserung.
Vor allem bei junge Menschen ist die Myelinproduktion sehr intensiv.
Der schwedische
Psychologe Anders Ericsson hat berechnet, dass man 10.000 Stunden
Übungspraxis benötigt, um zum Experten zu werden. Das wahre Talent der
Genies bestehe daher vor allem in der Fähigkeit, mit großem Einsatz
aktiv zu lernen, auch wenn es nicht unbedingt so aussieht, als würden
sie gerade lernen. "Genies haben keinen Zelltyp, den wir anderen
Menschen nicht auch haben", sagt Ericsson.
Source: Die Welt
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